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Welche Parameter müssen Sie beim Kauf einer Industriekamera kennen?

2026-08-10

Neueste Unternehmensnachrichten über Welche Parameter müssen Sie beim Kauf einer Industriekamera kennen?

Wir alle wissen, dass Industriekameras ein sehr wichtiger Bestandteil von Machine-Vision-Systemen sind. Ihre grundlegendste Funktion besteht darin, erfasste optische Signale in geordnete elektrische Signale umzuwandeln und diese dann an kleine, intelligente Industriekameras zu übertragen. Durch die vom Hardware erhaltenen optischen Informationen und exzellente Bildverarbeitungsalgorithmen bestimmen wir die Produkte, die wir erkennen müssen, und wählen schließlich die Produkte aus, die unseren Erwartungen entsprechen.

Es ist für uns sehr wichtig, die spezifischen Parameter einer geeigneten Industriekamera vor dem Kauf zu verstehen, damit wir das entsprechende Machine-Vision-System entsprechend der spezifischen Nutzungsumgebung entwerfen können. Welche Parameter müssen verstanden werden? Dior Technology hat die folgenden Punkte zusammengestellt:

  1. Auflösung: Die Anzahl der Pixel, die die Kamera bei jeder Bilderfassung sammelt. Bei digitalen Industriekameras entspricht dies im Allgemeinen direkt der Anzahl der Pixel des photoelektrischen Sensors. Bei analogen Kameras hängt dies vom Videoformat ab. Das PAL-System hat 768*576 und das NTSC-System 640*480.
  2. Bittiefe pro Pixel: Die Anzahl der Bits pro Pixel der Daten. Im Allgemeinen werden 8 Bit häufig verwendet. Bei digitalen Industriekameras gibt es im Allgemeinen 10 Bit, 12 Bit usw.
  3. Maximale Bildrate (Frame Rate)/Zeilenrate (Line Rate): Dies ist die Rate, mit der die Kamera Bilder erfasst und überträgt. Bei Flächenkameras ist dies im Allgemeinen die Anzahl der pro Sekunde erfassten Bilder, und bei Zeilenkameras ist dies die Anzahl der pro Sekunde erfassten Zeilen.
  4. Belichtungsmethode (Exposure) und Verschlusszeit (Shutter): Bei Zeilenkameras handelt es sich bei beiden um zeilenweise Belichtungsmethoden. Sie können die Erfassungsmethode mit fester Zeilensynchronisation und externer Trigger-Synchronisation wählen. Die Belichtungszeit kann mit der Zeilenperiode übereinstimmen, oder Sie können eine feste Zeit einstellen; Flächenkameras haben mehrere gängige Methoden wie Vollbildbelichtung, Halbbildbelichtung und Rollzeilenbelichtung. Digitale Industriekameras bieten im Allgemeinen die Funktion der extern ausgelösten Bilderfassung. Die Verschlusszeit kann im Allgemeinen 10 Mikrosekunden erreichen, und Hochgeschwindigkeits-Industriekameras können sogar noch schneller sein.
  5. Pixelgröße: Die Pixelgröße und die Anzahl der Pixel bestimmen gemeinsam die Größe der Kamera-Zielfläche. Derzeit liegt die Pixelgröße von digitalen Industriekameras im Allgemeinen bei 3-10 µm. Im Allgemeinen gilt: Je kleiner die Pixelgröße, desto schwieriger ist die Herstellung und desto schwieriger ist die Verbesserung der Bildqualität.
  6. Spektrale Empfindlichkeitseigenschaften (Spectral Range): bezieht sich auf die Empfindlichkeitseigenschaften des Pixelsensors gegenüber verschiedenen Lichtwellen. Der allgemeine Empfindlichkeitsbereich liegt bei 350-1000 nm. Einige Kameras fügen einen Filter vor dem Ziel hinzu, um Infrarotlicht herauszufiltern. Wenn das System empfindlich auf Infrarotlicht reagieren muss, kann der Filter entfernt werden.

Machine Vision kann als das Fenster zur Seele von industriellen Automatisierungssystemen bezeichnet werden. Von der Objekt-/Barcode-Erkennung, Produktinspektion, Messung von Aussehen und Größe bis hin zur Positionierung von Roboterarmen/Förderanlagen – all dies sind Bereiche, in denen die Machine-Vision-Technologie ihre Rolle spielen kann. Um den unendlichen neuen Anwendungsanforderungen gerecht zu werden, hat sich das Design von Industriekameras auch in neue Entwicklungsrichtungen entwickelt.